Gästesegmente mit Affinität zu Kulinarik

Die Ernährung auf Reisen gewinnt für Feriengäste zunehmend an Bedeutung. Die Herkunft der Lebensmittel aus der Region wird vom Gästesegment der «Foodies» sehr geschätzt.  

Eine Studie im Auftrag von Grindelwald Tourismus untersuchte das touristische Potenzial von kulinarischen Angeboten mit Produkten aus der regionalen Landwirtschaft.

Besonders die Gästesegmente der «Regio-Food-Fans» und der «Regio-affinen in den Ferien» sind für diese Kulinarik sehr empfänglich. Insgesamt vereinen diese beiden Segmente gegen 43% der Gäste in Grindelwald und Engelberg.

Eine konsequente Ausrichtung auf regionale Kulinarik leistet nicht nur für Tourismus und Landwirtschaft wertvolle Beiträge. Auch die Nachhaltige Entwicklung kann damit angestossen werden.

Studie – PDF-Download (3.2 MB)

Das Gästesegment «Regio-Food-Fans»

Das Gästesegment der «Regio-Food-Fans» ist von einer regionalen Kulinarik begeistert. Die «Regio-Food-Fans» sind in Grindelwald und Engelberg sowohl im Winter wie auch im Sommer vertreten. Die Herkunft der Lebensmittel aus der regionalen Landwirtschaft ist ihnen ebenso wichtig wie generell die regionale Kulinarik.

Das Gästesegment «Regio-affine in Ferien»

Das andere Segment, die «Regio-affinen in Ferien», unterscheidet sich insofern deutlich von den «Regio-Food-Fans», als die Regionalprodukte aus Grindelwald und Engelberg weder als Give-away noch am eigenen Wohnort gross erwünscht sind (Sommer und Winter). Sonst ist diese Segment ebenfalls begeistert von der regionalen Kulinarik.

Folgerungen aus der Studie

Die Studienergebnisse lassen den Schluss zu, dass das Thema «Kulinarik unter Verwendung von Rohstoffen aus der regionalen Landwirtschaft» Potenzial für die Positionierung der Destination Grindelwald hat.

Die Nutzung der Synergien von Tourismus und Landwirtschaft hat erhebliches Potenzial, das besser ausgeschöpft werden sollte.

Aus den Erkenntnissen der Studie wurde deshalb das Projekt «Agrifood & Tourismus Grindelwald» ins Leben gerufen.